
Was haben Greta Garbo, Maurice Chevalier, ein Pferdedieb und Senator Joseph McCarthy mit dem Dorotheenstädtischen Friedhof zu tun? Oder die Atombombe, ein Königsgrab, die Blaue Blume, Alfred Hitchcock und der ewige Globuli Streit? Erfahren Sie dies und noch mehr überraschende Fakten bei einer 120-minütigen Kulturgeschichtlichen Führung des Ev. Friedhofsverbands Berlin Stadtmitte.
Die Führungen auf Deutsch sind kostenfrei - über eine freiwillige Spende zur Erhaltung und Restaurierung des Dorotheenstädtischen Friedhofs freuen wir uns dennoch.
* Dieser Mann hätte Kabarettist werden können: Wenn Ronald Smith vor dem Orchester steht und eine staatstragende Rede hält, bleibt kein Auge trocken, und doch erkennt jeder sogleich die Ernsthaftigkeit seines Anliegens. Mit den klassischen Worten "Wir haben etwas gemeinsam: Sie möchten keine Rede hören, und ich möchte keine halten" begrüßt Smith das Publikum. Was dann folgt, ist eine derart unnachahmliche Mischung aus Scherz, Satire, feinsinnig britischem Humor und tiefer Ernsthaftigkeit, daß ein Eintrag ins Guinness-Buch für die kurzweiligste Rede denkbar scheint. ...
Es erwartet Sie eine einmalige Auswahl großer Namen, die sich in Kunst, Architektur, Politik, in den Geisteswissenschaften, der Literatur, Film und Theater, sowie Forschung und Wissenschaft verdient gemacht haben und deren kulturelle Leistungen bis heute als beispiellos gelten. Der Dorotheenstädtische Friedhof, 1762 gegründet, wurde nach Dorothea, der zweiten Frau des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, benannt. Sie ist auch Namensgeberin der Dorotheenstadt und der zum Friedhof dazugehörigen Dorotheenstädtische Kirche. Erst nach und nach avancierte das als einfaches Gräberfeld für mittellose Bürger angelegte Areal zur letzten Ruhestätte bedeutender, prominenter Persönlichkeiten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung ∙ 10. Januar 2005
*FAZ -www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/klassik-ein-starker-jahrgang-stellt-sich-vor-1209482.html"
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